Koh Samui, Thailand

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Übe dich in Geduld, habe ich mir gesagt, als ich bei stürmischem Wetter auf Koh Samui angekommen bin – auf der Suche nach dem tropischen Inselparadies…

  
Nun ja, schlechtes Wetter geht vorüber. Dass Koh Samui nicht (mehr) von paradiesischen Zuständen geprägt ist, sondern unter Massentourismus in die Knie geht, war nach zwei Tagestouren auf dem Moped um die Insel schnell klar. Ausgetrampelte Pfade sind das eine, aber wenn daraus ausgetrampelte Highways entstehen, dann ist das meiner Meinung nach einfach nur noch schrecklich! Ein Bild, zufällig am Ende der zweiten Tour aufgenommen, steht sehr sinnbildlich für die Tatsache, wie Natur und Mensch hier im vom Kommerz gefangen werden… 

  
Neben aller Kritik habe ich versucht, das beste draus zu machen, mich überwunden und das Mopedfahren gewagt (Tuk-Tuks und Touren verlangen europäisches Preise). Mit dieser neu gewonnen Unabhängigkeit habe ich mich in die Touri-Ströme eingereiht, Tempel fotografiert (und wie alle anderen nichts darüber gelernt) und Bilder von einem Stein gemacht, der eine gewisse Ähnlichkeit mit einem Phallus aufweist, „Großvater“ heißt und sich allergrößter Beliebtheit erfreut. Es gibt gleich auf dem Nachbarfelsen auch noch die „Großmutter“, das weibliche Pendant. Allerdings habe ich dies auch bei aller gründlichster Suche nicht gefunden und irgendwie wäre es mir auch unangenehm gewesen, danach zu fragen…!

   
 Ein besonderes Highlight, auf das ich gehofft hatte: das chinesische Neujahrsfest, mit Knallerei & Feuerwerk (definitiv x-fach lauter und bunter als gewohnt), Akrobatik (wie Menschpyramiden, die einen die Luft anhalten lassen) und tanzenden Drachen. Nachdem ich in Neuseeland den allgemeinen Jahereswechsel verschlafen habe, gab es nun doch noch ein standesgemäßes Neujahrsfest. Willkommen im Jahr des Affen, happy chinese New Year! 🙂

   
    
 PS: An dieser Stelle einen ganz lieben Gruß an meine kurzfristige Reisebekanntschaft Paula aus der Schweiz. Wie schön, dass wir am Strand, Pool und in Restaurants so nett schnacken konnten und mit unserem beständigen „Eng-Deu-zösisch“-Mix aufgefallen sind!

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