Cycling Vietnam: Start in Hanoi

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Seit vier Tagen bin ich in Vietnam unterwegs mit einer elfköpfigen internationalen Reisegruppe und einem vietnamesischen Guide. Was ich in dieser kurzen Zeit erlebt, gesehen und gefühlt habe, hätte ich allein in das dreifache der Zeit gepackt. Ich muss mich deshalb hier ungewohnt kurz fassen und euch die eine oder andere Anekdote vorenthalten.

Hanoi

Schlimmeren Verkehr bisher noch nicht erlebt – Gehwege zugeparkt mit Mofas – Straßen voll mit Mofas – auf eine Lücke im Verkehr warten, unmöglich! Einfach los und durch – funktioniert auch auf dem Fahrrad


In Zweierreihen und streng bewacht durch das Mausoleum Ho-Chi-Minhs und vorbei am Leichnam des Landesvaters gepilgert – vor dem Präsidentenpalast als Fotoobjekt gedient – mit dem Fahrrad durch durch Teile Hanois und der ländlichen Gegend um den „Roten Fluss“ – 14 Stunden im Nachtzug nach Hue

  
   

Hue

Im Konvoi auf zwölf Mopeds (jeweils mit eigenem Fahrer) die Sehenswürdigkeiten der einstigen Hauptstadt Vietnams erkundet – Königspalast mit verbotener Stadt (dort lebten all die Geliebten des Herrschers) – Königsgräber – Reismusuem – Liebesbrücke – Pagode – Kolosseum – Kriegsschauplätze – Essen bei Nonnen – und zwischendrin immer sehr rasante Mopedfahrten, die viiiiiieeeeel Vertrauen in die Fahrkünste des Fahrers forderten.
  

   


Lang Cô

Heute startete der „eigentliche“ der Tour: eine knapp 700km lange Radtour von Nord nach Süd. Auf der ersten Etappe ging es 90km durch kleine Ortschaften, entlang von Reisfeldern und Bergen, vorbei an sehr vielen Friedhöfen. Herausfordernd und fabelhaft!! Ziel war der Badeort Lang Cô, wobei sich das Wetter bei der Ankunft unerwartet bremisch anfühlte – nieselig und kühl.


  
Bei allen kulturellen, landschaftlichen und sportlichen Eindrücken – was mich in diesem Land in dem ersten Tagen wirklich tief beeindruckt, das sind die Menschen. Ich habe in keinem Land bisher so aufgeschlossene, freundliche und interessierte Menschen gesehen wie hier. Bereits während der Anreise wurde ich im Flugzeug von zwei Vietnamesen angesprochen, bei der Bussuche wurde direkt Übersetzungshilfe angeboten und im Bus in die Stadt (ich habe natürlich den Local Bus genommen und nicht den Airport-Shuttle) probierte eine Gruppe Schüler sehr neugierig ihre spärlichen Englischkenntnisse an mir aus. Auf der Radtour heute schallten uns permanent „Hello“s aus den Häusern und Vorgärten entgegen und wir wurden mit High Five von Passanten am Straßenrand abgeklatscht. Abgesehen von dieser Neugier gegenüber Touristen haben die Menschen hier eine ganz besondere Ausstrahlung. Jeder Blick in teilweise sehr einfache Häuser, Geschäfte, kleine Handwerksbetriebe etc. zeigt glücklich, zufrieden und stolz wirkende Bewohner. Bewundernswert!!

Zum Schluss mal wieder eine kleine Preisfrage, es winkt eine Postkarte aus Vietnam 😉

 

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