Hoi An bis Nha Tran, Vietnam

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Die Route: Hoi An – Tam Ky – Quang Ngai – Quy Nhon – Phu Yen – Nha Trang

 

beschwerliche Bergetappe nach Hoi An

 

Das zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Städchen Hoi An ist zurecht gut besucht. Gemütliche kleine Gassen mit historischen Gebäuden, ein belebter Fluss, ein sehr originaler Markt und alles was der Besucher an Touri-Shops braucht – unter anderem reiht sich hier eine Schneiderei an die nächste. Historische Wohnhäuser sind nach wie vor in Familienbesitz und so kommt es vor, dass man bei einer Tour mitten in der Küche einer Familie steht, wo Mutti gerade abwäscht und nebenbei ans Telefon geht, während der Guide gerade die knapp hundertjährige Familienälteste vorstellt – skurril, aber authentisch.

  

Die vielen Kilometer Richtung Süden hat unsere Gruppe dann ganz abseits der ausgetretenen Pfade zurückgelegt. Die Tour durch sehr ländliches Gebiet und vorbei an Städten, denen man architektonisch ihren kommunistischen Ursprung eindeutig zuordnen kann hat mich immer wieder staunen lassen: einfaches Leben auf dem Dorf, Landwirtschaft (vor allem Reisbau) in Handarbeit, Monumente, Kriegsdenkmäler und wunderschöne Landschaften mit Stränden, an denen nichts los ist. Und viele, viele neugierige und herzliche Menschen. Die Radlergruppe hat doch immer wieder angenehm für Aufsehen gesorgt.


  
  

  
 

Nach all der Beschaulichkeit war die Ankunft im belebten Nha Trang beinahe ein kleiner Kulturschock – ich sage nur „russische Playa de Palma“! 😉


Sprachlich kommt man in den größeren Städten ganz gut mit englisch zurecht, außerhalb (besonders in den ländlichen „Restaurants“) war es schon ganz gut, den vietnamesischen Begleiter Law dabei zu haben, der seinen Job bestens erledigt hat und mit seiner englischen Aussprache für viele herzliche Lacher gesorgt hat. Das scharfe S wurde bei ihm immer zu einem SCH und ein langgezogenes i geriet leider immer viel zu kurz. Seine Ansage mit in dem beschriebenen Akzent „Tonight we can sit on the beaches.“ wurde damit zum Running Gag der Tour…

Kommentare

  1. Es ist schön, dass du dieses gebeutelte Land mit seiner wunderbaren Kultur, diesen unsagbar geduldigen freundlichen Menschen und mit berauschenden Landschaften so gründlich erkundest.
    Heute ist Frühlingsanfang und es ist s..kalt. ;-(

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