Helsinki, Finnland

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Kontraste waren das Thema der letzten Tage – wunderbare Kontraste, von denen ich jeden einzelnen in vollen Zügen genossen oder beschmunzelt habe: angefangen im Flugzeug – statt Dauerlächeln wie bei Thai Smile Airways gab es bei der russischen Aeroflot ernste Minen bei den Flugbegleitern zu sehen. Ein finnisches Bier kostet das selbe wie ein Hostelbett in Asien (ok, diesen Faktor genieße ich weniger). Klare, kühle Nordluft statt Bangkoks schwül-heißer Verkehrssmog. Kahle Bäume statt tropisches Dauergrün. Wollmütze statt Sonnenhut. Vier Schichten Zwiebel-Look statt T-Shirt. Auf den Straßen Labradore statt Ratten. Airbnb-Gemütlichkeit statt Schlafsaal. Und das allerbeste: Leitungswasser ist trinkbar!!!! Trotz über 30*C Temperaturunterschied ein schönes Gefühl, wieder in Europa zu sein. Und dann gleich auch noch mit Besuch aus Bremen… 🙂


Die finnische Hauptstadt war eine ausgesprochen gute Wahl für die Rückkehr nach Europa. Im Vergleich zu Asiens lebhaften Städten kam Helsinki mir geradezu dörflich ruhig vor, womit ich nicht sagen möchte, dass die Stadt langweilig wäre. Helsinki zeigte sich von der allerschönsten Frühlingsseite und entlang ihrer 100km Küstenlinie, in der City, im weitläufigen Design District und auf all den vorgelagerten Inseln gibt es soviel zu entdecken.

 

Das „Gelbe Haus“ – Präsidentenpalast

 

Dom zu Helsinki

 

Uspenski Kathedrale – einst Symbol russischer Herrschaft über Finnland

 

Lieblingsort Alte Markthalle – Schlemmen wie die Finnen

 

 

Tempeliaukkio Kirche – kreisrund in einen felsen gebaut mit unglaublicher Atmosphäre. Interessanteste Kirchenarchitektur jemals!

 

Auf mehreren  Inseln vor der Stadt kann man die sogenannte Schwedenburg (oder heute auch Finnenburg) besichtigen. Das „Gibraltar des Nordens“ entstand im 18. Jahrhundert und ist heute UNESCO-Weltkulturerbe. Früher waren die Festungen auf den Inseln Schauplatz schwedisch-russischer Kriegsgeschichte. Heute sind sie bewohnt und versprühen einen Hauch skandinavischer Bullerbü-Romantik – beschützt durch alte Kanonen am Rande….


  

Im Design District findet man viele durchgestylte Cafés, Bars und Restaurants, Mode, Einrichtung, Beauty und Kreativität. 2012 war Helsinki World Design Capital. Bevor ich hierher kam, wusste ich nicht einmal, dass es diesen Titel überhaupt gibt. Gut, dass ich eine Reisebegleitung vom Fach dabei hatte… Danke, Vera! 😉

 

Finnische Klassiker im Design-Museum

Pilgerort: Wohnhaus des Architekten Alvar Aalto

 

Kommentare

  1. Lieber Basti ,
    Es war einfach eine wunderbare Zeit mit Dir, danke !
    Ich mag Deinen Schreibstil auch sehr gerne . Toll

    Hahah und diese ganzen Friseure überall in Helsinki 😉

  2. Nun also l e i s e auf dem letzten Teil der Reise… Ganz ohne Motorenlärm und ganz nach dem
    eigenen Tempo – sehr gute Idee. Mögen Dich Deine Füße getreulich tragen, Du gute Wandergefährten
    treffen und Du Dich von Deinen Lieben – Eltern und Freunden – mit guten Gedanken und Wünschen
    begleitet wissen und von Deinem Stern behütet. Bis bald ! Auf ein frohes Wiedersehen ! Eli Ka

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