Olympic Nationalpark, Washington

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Landschaftlich erinnert dieses riesige Gebiet, das ich in seinen Dimensionen auf der Landkarte etwas unterschätzt habe) an den Schwarzwald. Am Lake Crescent durfte ich meine erste Campingerfahrung dieser Reise machen – und habe sie in vollen Zügen genossen. Ein Campingplatz am Bilderbuchsee, Lagerfeuer und Marshmallows und zu allem Überfluss zieht auch noch eine Rehfamilie grasend über den Platz.

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Auf dem Weg weiter Richtung Südwesten gab es einen Zwischenstopp im Hoh Rain Forest. Die Natur hat sich hier alle Mühe gemacht, die Bäume mit allerlei Moosen zu behängen und tüchtig Unordnung zu schaffen. Die Nationalparkverwaltung hat sich hingegen umso mehr Mühe gemacht, ordentliche „Trails“ mit Lehrpfad hindurchzuziehen. An zwei Posten wurden wir von „Rangern“ (=verkleidete Muttis?) auf gefährliche Elchsichtungen hingewiesen, mit dem Hinweis sofort umzukehren, sollte uns eines dieser gefährlichen Tiere begegnen – angesichts von einigen elektrischen Rollstühlen auf den „Trails“ meiner Meinung nach eine gute Show. Statt Wanderung mit Naturerfahrung wirkte das ganze eher wie Magic Park Verden – aber das hat man davon, wenn für den 17-Meilen-Trail zu bequem ist… Schön war’s trotzdem!

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Für den Rest des Tages war der Name des Waldes Programm. Kaum der Elchgefahr entronnen, begann es zu regnen, so dass die nächste Nacht im Touri-Motel im Touri-Ort Ocean Shores deutlich wärmer und komfortabler als im Zelt verbracht wurde.

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