Haunted NOLA

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New Orleans ist nicht nur reich an historischer Geschichte, sondern auch an Grusel- und Geistergeschichten. Das liegt vielleicht daran, dass es so viele alte Gebäude gibt, vielleicht auch daran, wie die ersten Einwohner hier her kamen. Abenteuerlustige Franzosen haben sich vor 300 Jahren auf einem Hügel mitten im Sumpf niedergelassen. Besonders komfortabel war das wohl nicht – es war heiß, schwül und es gab Alligatoren, Mücken, Gelbfieber, aber… keine Frauen! Die hatte man in Frankreich vergessen. Also wurden aus Paris inhaftierte Frauen, zumeist Prostituierte, zwecks Familiengründung hierher geschickt – da würde ich mir auch die eine oder andere Gruselgeschichte ausdenken!! Nicht zuletzt waren es die Sklaven afrikanischer Abstammung, die ihren Aberglauben und Voodoo gelebt und verbreitet haben. Geschäfte mit Voodoo- und Hexenartikel findet man in New Orleans jede Menge.

Auf einer Ghost Haunts and Voodoo-Tour durch das nächtliche French Quarter habe ich diverse Geschichten über Geister gehört, die hier und da ihr Unwesen treiben. In der St. Louis Cathedral hört man beispielsweise bei Regen angeblich immer noch einen alten Priester von einer Beerdigung singen – beinahe schade, dass es nicht geregnet hat. Und im Hotel Muriel steht immer ein Tisch mit Wein gedeckt, damit sich der Geist des Hauses bedienen kann und weniger in den Gästebetten herumspukt…

 

zu vermieten – spukfrei

 

Eine Tour-Teilnehmerin erschrak ganz furchtbar, als sie merkte, dass sie beim Zuhören lässig an einem alten Leichenwagen lehnte… :-)

Hexenbücher…

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