Sanatorio Durán, Costa Rica

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Mein erster Costa Rica-Beitrag handelte von netten Menschen und glücklichen Zufällen. Und so ging es einen Tag später auch weiter. Da stehe ich etwas verlassen mit Backpack & Co in Cartago auf der Straße und versuche, mit allerlei Zetteln bewaffnet, auf die ich mir die nötigsten spanischen Phrasen notiert habe und die ich nun den verschiedenen Busfahrern vor die Nase halte, den Bus nach Orosí zu finden. Als mir plötzlich von hinten auf englisch vorgeschlagen wird, mich nach Orosí mitzunehmen. Meine erste Reaktion: höchste Alarmstufe – sah mich schon ausgeraubt am Straßenrand kauern, also nichts wie weg. Meine zweite Reaktion: Besinnung auf Zuversicht und Menschenkenntnis – guck dem Menschen, der dich da von hinten anquatscht, doch erstmal in die Augen!

Kurze Zeit später saß ich dann munter mit Fernanda palavernd im Bus nach Orosí und zwei Tage später mit ihr im Bus nach Durán, wo mir Fernanda ein ehemaliges Sanatorium, gezeigt hat. Auf halber Höhe zum Vulkan Irazu gelegen, wurden hier früher unter wohl recht brachialen Methoden Kranke mehr oder weniger geheilt, später diente der Komplex als Gefängnis und heute ist es eine mehr und mehr verfallende Ruine mit Ausblick. Da hat Fernanda meinen Geschmack aber mal so richtig getroffen, da juckte es dem Heimwerker-Ego ordentlich in den Fingern… 😉

       

     
Muchas Gracias, querida Fernanda!! Y el helado de tu suegra está muy bueno!:-)

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