Happy New Year am Ende der Welt

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Die Route: Paparoa Nationalpark – Franz Josef Gletscher – Fox Gletscher – Haast Pass – Queenstown – Lake Te Anau

Südlich des Paparoa Nationalparks beginnen die neuseeländischen Südalpen. Anders als in den europäischen Alpen kann man hier oft die schneebedeckten Berggipfel betrachten, während man am Strand steht und das Meer im Rücken hat. Franz Josef und Fox heißen die zwei berühmten Gletscher, die mittlerweile (pessimistische Sicht) oder zurzeit (optimistische Sicht) auf dem Rückzug sind und sich kontinuierlich verkleinern. Während es vor wenigen Jahren noch einfache geführte Touren auf den Gletschern gab, müssen Touristen dafür heute mit Helikoptern auf den Gletscher geflogen werden, weil das Ende der Gletscherzunge so weit oben in den Bergen liegt. Wäre ich doch bloß auf Svínafellsjökull in Island gestiegen – da ist die Gletscherwelt noch halbwegs in Ordnung!

Franz Josef

 

Fox

 

Hier war mal Gletscher

 

gletschereisgekühlt

Die Strecke über die Alpen ist wunderschön, stand aber leider im Zeichen einer Autopanne. „Bowie“ musste ausgerechnet in dem 300km-langen Streckenabschnitt schlapp machen, in dem es so gar keinen Handy-Empfang gibt. So gab es dazu noch eine kleine Zeitreise in die Ära der Telefonzellen. Er konnte zwar in der ersten Werkstatt (nach 50km) wieder fahrbar gemacht werden, passende Ersatzteile gab es aber erst in Queenstown. Neuseeland ist halt extrem dünn besiedelt!

  
Queenstown zu Sylvester ist die Hölle. Alle Backpackers der Südinsel scheinen hier Station zu machen. Wir sind weiter an den Rand des Fjordland Nationalparks zum Lake Te Anu gedüst („Bowie“ fährt jetzt 15 km/h schneller!), haben dort den Jahreswechsel verschlafen und dafür 12 Stunden später den europäischen Jahreswechsel mit Kaffee begossen.

  Frohes Neues, Freunde!!!

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