Mount Taranaki, Nordinsel

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Die Route: Christchurch – Hanmer Springs – Kaikoura – Blenheim -Picton – Wellington – Foxton Beach – Egmont Nationalpark

Hanmer Springs ist ein Abstecher ins hügelige und bewaldete Inselinnere, der nett ist, aber nicht zwingend notwendig – sofern man nicht auf gediegene Luftkurorte steht.

 Kaikoura hingegen hat wirklich einen guten Ruf verdient. Gefühlt die Seafood-Hauptstadt des Landes, die Hummer krabbeln geradezu freiwillig in die Kochtöpfe; eine riesige Seerobben-Kolonie, unter den Robben einige Poser, die am Strand liegend unbedingt aufs Foto möchten; Steilküste, Surfstrände, Berge im Hintergrund und in diesem Panorama ein Platz zum Wildcampen in den Dünen – ganz legal. Großartig!

einer von hunderten

 

Einmal Möwe à l’orange bitte!

 

Fossilien-Fund am Strand

Aus der Region um Blenheim stammt all der gute neuseeländische Wein, den ich in Deutschland wegen des langen Transportweges ungern kaufe – obwohl er echt gut ist…

 Nach einer stürmischen Schiffsfahrt zurück auf der Nordinsel ging es mit kurzem Stopp im geliebten Wellington weiter in Richtung Egmont Nationalpark, dessen Zentrum der Mount Taranaki (oder auch Mount Egmond) ist. 2518m hoch steht dieser Vulkan (wiedermal ein Bilderbuch-Exemplar) an der Küste etwas abseits von seinen Kumpels aus dem Zentralplateau im Tenoriro Nationalpark, und das aus dem Grund, weil er einst mit den anderen Vulkanen um eine Frau buhlte. Nach einem verlorenen Kampf um die Bergdame Pihanga machte sich Taranaki mit gebrochenem Herzen auf an die Westküste. So die Mythologie der Maori. Bei wolkenverhangenem Gipfel trauert der Berggott Taranaki um seine verlorene Liebe, die sehr groß gewesen sein muss, so oft wie dieser Berg in den Wolken steckt. Wie auch immer, der Aufstieg aus 940m erst wandernd, später kletternd, war hart und auch wenn die letzten 300 Höhenmeter mangels Ausrüstung nicht bezwungen werden konnten, der Ausblick von oben auf die Wolken war grandios. Genau wie der Muskelkater am nächsten Tag. 🙂

Strahlender Taranaki am Morgen…

 

…trauernder Taranaki am Mittag.

 

Kommentare

  1. Hey Basti, es gefällt mir wirklich gut wie du schreibst! Ich hab von Heike den Link zu deiner Weltreise geschickt bekommen und sie hat natürlich auch deine Grüße ausgerichtet. Deswegen dachte ich lass dir ein paar Grüße aus Wien in dem Kommentar:) Viel Spaß in Asien!

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