Sydney, Australien

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Die Space Needle in Seattle, die Golden Gate Bridge in San Francisco, der Strip in Las Vegas – es ist immer wieder ein aufregendes Gefühl, wenn ich zum ersten Mal vor den weltweit bekannten Wahrzeichen einer Stadt stehe – so auch im Hafen von Sydney mit der Harbour-Bridge und dem Opernhaus. Man kennt diese Orte aus Film und Medien, hat das Gefühl, schon mal hier gewesen zu sein und nun steht man selbst davor – großartig!

 Sydney ist – wie kann es anders sein – eine sehr sehenswerte Stadt, die alles bietet, was eine gute Metropole zu bieten haben muss (sofern ich das nach vier Tagen sagen kann). Bei einer free guided tour gab es einen ersten Überblick und ein paar grundlegende Brocken Kolonialgeschichte. Ich kann diese freien Stadtführungen auf Trinkgeldbasis, die in vielen Städten angeboten werden wirklich nur empfehlen. Die Guides legen sich mächtig ins Zeug und führen humorvoll mit guten Insider-Tipps durch die Stadt.

Kunst: Leere Vogelkäfige und Vogelgezwitscher vom Band zur Erinnerung an die Vögel, die hier vor der Besiedlung sangen

 

Symbol: Känguru und Strauß haben keinen Rückwärtsgang und symbolisieren die Vorwärtsgewandheit Australiens

 

Tipp: Immer hilfreich, nicht nur im Linksverkehr

 

Prunk: Schickes Shoppen im Queen Victoria Building

Ein Highlight der Zeit in Sydney war definitiv das Open Air Konzert des Sydney Symphonie Orchester, das eintrittsfrei auf einer Bühne im Hyde Park spielte, Zuschauer und Gäste picknickend und chillend auf der Wiese davor. Absolutes Gänsehaut-Feeling während der finalen Ouvertüre (Ouvertüre 1812 von Tschaikowski), zum Ende begleitet von Feuerwerk und Kanonensalven.

 Ein kleiner Ausflug ins Hinterland Australiens musste auch sein – in die Blue Mountains. Blau schimmern die Berge, weil all die Eukalyptus-Bäume ätherische Öle verdunsten, die das Licht brechen und die Luft über dem Wald bläulich schimmern lassen. Wie das bei Canyons so ist, sind die Fotos nichtmal halb so beeindruckend als wenn man selbst am Rand der Berge steht oder über 900 in den Stein geschlagene Stufen die steile „Giant Stairway“ hinabsteigt. Ein Junge einer Grundschulklasse staunte „Look, so many trees!“ – er schätzte 20 Millionen. Eine Menge auf jeden Fall.

 Im letzten Beitrag schrieb ich, dass ich nun wieder allein unterwegs sei. Im Englischen gibt es dafür eine viel schönere Redewendung: I’m travelling by myself – Ich reise mit mir selbst. Genau wie so viele andere Menschen in Australien. Die Stadt ist voll von Backpackern, die zum Work’n Travel in Australien sind. Und zum Feiern! Das Hostelleben war schon ein heftiger Kontrast zum Camperleben in Neuseeland!

…auf nach Asien!

 

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