Bali, Indonesien

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Zehn Tage Bali liegen hinter mir, zehn Tage, die ich zum bewussten „ausspannen“ und verarbeiten genutzt habe. Es mag seltsam und nach Luxusproblem klingen, aber die intensiven Eindrücke der letzten Monate und die fast täglichen Ortswechsel haben müde gemacht und es war an der Zeit, länger an einem Ort zu verweilen. Den perfekten Ort dafür habe ich auf Bali nicht weit entfernt von der Hauptstadt Denpasar gefunden. Mit ausreichend Abstand zu den touristischen Hotspots habe ich in einem kleinen Gästehaus mitten in balinesischer Nachbarschaft gewohnt. Ein friedlicher Platz zur Recreation, zum Austausch mit internationalen Gästen von Panama bis Vietnam und zum Akklimatisieren an das asiatische Leben.

 „Töte die Mücken nicht, sie leben doch nur drei Tage,“ sagte mir der balinesische Haushälter am Tag der Ankunft. Nun gut, auf der Dengue- und Malaria-freien Insel Bali mag diese hinduistische Anschauung ok sein, in anderen Regionen Asiens stellt sich die Frage, wer am Ende länger lebt – ich oder die Mücke. All das Durcheinander in den Straßen und der wilde Verkehr aus Mofas, Autos, Zwei- und Vierbeinern, leider auch Müll ist schon krass – und ich bin „erst“ auf Bali. Motorbikes statt ÖPNV und Benzin aus Vodka-Flaschen, per Smartphone-App und GPS lässt sich der nächstgelegene Fahrer finden und rufen. Ich fahre Fahrrad, werde aber wahrscheinlich weniger als Vorbild, sondern eher als verrückt angesehen. 🙂 Aber dann auch immer wieder kleine Inseln der völligen Ruhe in Tempelanlagen und Hinterhöfen – und Massage-Salons…

 
 Einen kleinen Ausflug habe ich in den Nordosten der Insel gemacht, zum Vulkan Batur, den Reisterassen nahe Ubud und zum Hindu-Tempel Tirta Empul.        
Bali tat gut und hat neue Energie für die Weiterreise gegeben. Nächstes Ziel: Malaysia 🙂

Kommentare

  1. „Om mane padme hum“ Schön, dich wieder zu lesen-und gut, dass du in deiner Weltreise-Rastlosigkeit gerade hier ein wenig Ruhe und Entspannung finden konntest.
    Freunde von mir sind in Bali wie auch in Malaysia viel mit dem Bus unterwegs gewesen.

  2. Bast: Zehn Tage Bali liegen hinter mir, zehn Tage, die ich zum bewussten „ausspannen“ und verarbeiten genutzt habe.
    Daniel: Jaja die Zeit mit mir war anstrengend? Tzzzz 🙂 :*

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